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März 2010

News

Wer haftet bei Schlüsselverlust?

Im Bundesgebiet gehen pro Jahr ca. 800.000 Schlüsselbunde verloren, dabei entsteht ein Schaden in Höhe von fast 100 Millionen €. Den größten Teil davon müssen die Betroffenen aus eigener Tasche zahlen. Ganz teuer wird es, wenn ein Generalschlüssel eines Büro- oder Mehrfamilienhauses verschwindet, dann müssen oftmals sämtliche Schlösser eines Gebäudes ausgetauscht werden. Die Beträge dafür übersteigen dann schnell mal die 1000,00 €-Grenze.

Wenn ein persönlicher Schlüssel verloren geht, dann springt zum Glück die Hausratversicherung ein, nicht aber, wenn ein Schlüssel der Arbeitsstelle oder ein geliehener Schlüssel verloren geht. Aus diesem Grunde empfiehlt die Verbraucherzentrale Besitzern von Generalschlüsseln eine Überprüfung ihrer Haftpflichtversicherung, denn nicht jede Versicherung übernimmt automatisch die Kosten für den Schaden des Verlustes, ggf. kann eine entsprechende Zusatzversicherung abgeschlossen werden, z. b. durch Erweiterung der bestehenden Haftpflichtversicherung. Dieses kostet Sie wenige Euro im Jahr mehr, kann aber vor immensen Kosten schützen. Grundsätzlich wird auch eine Haftpflichtversicherung ohne Selbstbeteiligung empfohlen, die Mehrkosten dafür sind sehr geringfügig und es rechnet sich meistens schon beim ersten Schadensfall.



 

Sturmschäden durch Cynthia

Mit bis zu 166 km/h fegte das Orkantief Cynthia die Tage über Deutschland. Viele Autos wurden durch herumfliegende Teile oder herabstürzende Äste beschädigt. Oft sind die Autobesitzer unsicher, wer für diese Schäden aufkommt.

Die Zeitung „Bild“ wies mit einem Artikel darauf hin, dass die Schäden, die durch diesen Sturm verursacht wurden, als „eine wetterbedingte Luftbewegung von mindestens Windstärke 8“ zu definieren sei und somit die Kfz-versicherung für diese Schäden aufkommen muss.

Die Vollkasko- als auch die Teilkasko-Versicherungen springen in diesem Fall ein. Liegt z.B. ein abgestürzter Ast schon zu lange auf der Fahrbahn und ein Wagen fährt dagegen, muss die Versicherung dafür aufkommen. Das gleiche gilt für herabstürzende Dachziegel.

Wer allerdings keine Kaskoversicherung hat, sondern nur die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung, muss für die Sturmschäden selbst aufkommen.



 

Hilft der Staat bei Berufsunfähigkeit?

Weniger als 20 % aller Deutschen wissen überhaupt, was Berufsunfähigkeit bedeutet! Dies ergab eine Umfrage der Forsa im Auftrag von HDI-Gerling. Da ist es kaum überraschend, dass der private Berufsunfähigkeitsschutz der Deutschen immer noch sehr lückenhaft ist. Nur 43 % haben überhaupt eine dementsprechende Versicherung.

Darüber hinaus vertrauen immer noch viele Deutsche blind auf den Staat. 52 % der Befragten glaube, dass der Staat bei Berufsunfähigkeit helfen würde. Ein großer Irrtum.

Die meisten der 1000 Befragten gaben an, zu hohe Angst vor zu hohen Unkosten zu haben. Den Versicherern zufolge ist ein hochwertiger BU-Schutz jedoch preiswerter denn je.



 

„Risiko raus!“

Berufsgenossenschaften und Unfallkassen haben eine neue Kampagne gestartet. Mit dem Namen „Risiko raus!“ weist die Kampagne auf die Gefahr hin, Ladung ungesichert in Fahrzeugen zu verstauen. Ob im LKW oder im PKW, falsch verwahrte Ladung führt oft zu Unfällen.

Dabei helfen schon einfachste Maßnahmen, dies zu verhindern. Dazu gehört im Bereich des PKW`s, die Ladung immer im Kofferraum ganz vorne zu lagern. Pkw-Kombi-Fahrer sollten darauf achten ein Trenngitter oder Gepäcknetze einzubauen, damit bei abrupten Bremsvorgängen die Ladung da bleibt, wo sie hingehört. Gerade bei flachen Gegenständen empfiehlt es sich, Antirutschmatten zu verwenden.



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